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THE TECHNOLOGIST.

MITTEILUNGEN

des Deutsch-Amerikanischen

TECHNIKER-VERBANDES

(Nutotlal AitociatioD ol Germaa-Ameiicui Technolo^Mi)

Z^fllsiTER BAND.';

NEW YORK, N. Y. 1905.

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InHalt des zeHnten Bandes«

Januar 1903 -Dezember 1906.

VORTRAEQE UND ABHANDLUNGEN.

Eisert, H. (T. V. Baltimore), Zur Frage der Rauchbelästigung durch

Dampfkessel-Feuerungen 1

Hildenbrand, Wilhelm (T. V. New York), Die Hängebrücken von

der ältesten bis zur neuesten Zeit 73, 99, 118

Kallenbach, Oskar (T. V. Brooklyn), Das Torpedowesen der deut- schen Marine 57

Lebrecht, A. (T. V. New York), Abwärme und deren Ausnützung

bei Maschinenanlagen 41

Lubberger, F. (T. V. Chicago), Materie, Strahlen, Wellen und Ra- dium 135

Zwermann, Theo (T. V. Baltimore), Die kaiserlich deutsche Reichs- druckerei 17

WISSENSCHAFTLICHES IN DEN VEREINSPROTOKOLLEN.

Aberglaubens Wissenschaftl. Grundlagen des modernen. (Otto

Eisenschimmel, T. V. Chicago) .21, 34

Asphalt Mastic and its uses. (H. Wiederhold, T. V. Philadelphia).. 36 Automobile, its construction and management. (E. A. Osse, T. V.

Baltimore) 33

Bandeisen- und Feineisen-Fabrikation. (Theo. Volkommer, T. V.

Philadelphia) 36

British Westinghouse Co. Einrichtung und Anlage der . (A.

Burchard, T. V. Pitsburg) 91

Chemie des Zuckers (G. Landsmann, T. V. Philadelphia) 176

China während des BoxetrAufstandes. (R. Sklaweit, T. V. Pittsburg) 37

Deutschland's Aus- und Einfuhr. (H. A. Staeding, T. V. Philadelphia). 11

Huberpresse und der Huberprozess. (F. Mertz, T. V. Philadelphia). 51

Edelsteine. (Wirt Tassin, T.-V. Washington) 37

Electric Power The Utilization of. (A. Babendreier, T. V. Bal- timore) .>. t ....'. ...^. 89

Erlebnisse und-E^iahrnni^en i>eim Baft^ijer sibirischen Eisenbahn. (A.

Freiman, T.^ Vr Brooklyn) ..'.'....•.». 21

Ersatzmittel FJ^I^firfe^tt* für IIolz. (E. Collins, T. V. Phila- delphia) .... ;.'.:... .^ . . . . :, 23

Gleichstrom-Motoren.^ ' (F. SieDer, T. V. Pittsburg) 23

Hohe TemperatiircTj-'^t^ssui^en '(5. H. Stutpakoff, T. V. Pittsburg). 176

Koksöfen Nenert- -•(?W.; Meyn, j. V. Pittsburg) 24

Kühlanlagen amcrik. Hotels (F. J. Flocke, J. V. New York) 10

Luft Flüssige. (Dr. W. Scheele, T. V. Baltimore) 143

Münzwesen. (Magnus Pflaum, T. V. Pittsburg) 111

Nernst-Lampe. (O. H. Foell, T. V. Pittsburg) 53

Radium. (Fr. Lubberger, T. V. Chicago) 1 10

Reise nach dem Westen der U. S. (G. Meurer, T. V. Chicago) 174

Schmieden mit dem Hammer und der Presse. (Fr. Mertz, T. V. Phi- ladelphia) 90

Strassenbahnkontroller. (Ad. Meier, T. V. Chicago) 50

Schweissen Ucber elektrisches. (J. Kunberger, T. V. Philadelphia) 166

Seifenfabrikation Moderne. (K. Heilbronner, T. V. Chicago) 68

Stahlerzeugung. ( Moritz Weiss, T. V. Philadelphia) 10

Theoretisches über körperliches Sehen und plastographische Bilder.

(Dr. med. Schalk, T. V. Brooklyn) 9

Uhrmacherei Die Geschichte der. (Franz Bielefeld, T. V. Chicago) 9 Wasserversorgung der Stadt Baltimore. (Otto Böttger, T. V. Bal- timore) 50

Water and other Liquids The Purification of. (McLeod Murphy,

T. V. Philadelphia) ... 69

Weltausstellung in St. Louis. (C. Mercader, T. V. Pittsburg) 12

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Wcllcnbrüche auf Schnelldampfern. (H. A. Städing. T. V. Phila- delphia) 52

Werkzeuge für Massenproduktion. (F. Schrocder, T. V. Chicago).. 110

PROTOKOLLE. Vorort: T. V. New York, N. Y.

Vororts-Vorstandssitzung am 8. Dezember 1904 8

19. Januar 1905 20

16. pebruar 1905 32

16. März 1905 50

20. April 1905 66

Ausserordentliche Vororts-Vorstandssitzung am 25. April 1905 66

Vororts-Vorstandssitzung am 18. Mai 1905 87

15. Juni 1905 108

10. August 1905 142

24. August 1905 142

14. September 1905 156

28. September 1905 161

1. November 1905 171

25. November 1905 171

Vorort: T. V. Baltimore, Md.

1. Vororts-Vorstandssitzung am 14. Oktober 1905 161

Technischer Verein von Baltimore, Md.

Geschäftliche Sitzung am 3. Dezember 1904 8

Wissenschaftliche Versammlung am 17. Dezember 1904 8

Regelmässige Versammlung am 4. Februar 1905 33

Wissenschaftliche Versammlung am 18. Februar 1905 33

Geschäftliche Sitzung am 4. März 1905 50

Wissenschaftliche Sitzung am 18. März 1905 50

W^isscnschaftliche Sitzung am 15. April 1905 67

Geschäftssitzung am 6. ^Iai 1905 88

Wissenschaftliche Sitzung am 20. Mai 1905 89

Geschäftsitzung am 3. Juni 1905 108

Wissenschaftliche Sitzung am 17. Juni 1905 109

Wissenschaftliche Sitzung am 15. Juli 1905 142

Wissenschaftliche Sitzung am 19. August 1905 143

Geschäftliche Sitzung am 9. Sep^egibcr 19Qß.^ •« v- -^aai^' * ^^^

Wissenschaftliche Versammlung Tip>,v^ S^entfcCT ."l9v5l'*C 162

Wissenschaftliche Versammlung *nl^;2J.•i^t^be^M995..: Z'. Z 172

Geschäftliche Versammlung am 4. NovtJnJ)cr. 1905. »• 172

Wissenschaftliche Versammlung am l^. fi)vtfrftJi5t Ö05 173

Technischer Verein voti BWo'felvVN: Y.

Regelmässige Versammlung am 19. ^'D\'tpi^^^ Jt^vt4^.;.; . .• 9

Regelmässige Versammlung am 3. Dez(?mber '1904". .•.".'.•.'. 9

Regclm'issigo Versammlung am 6. Januar 1905 21

Ausserordentliche Versammlung am 10. Februar 1905 33

Regelmässige Versammlung am 25, März 1905 68

Rcgelni issige Versammlung am 5. Mai 1905 89

Regelmässige Versammlung am 26. Mai 1905 109

Ausserordentliche Versammlung am 16. Juni 1905 109

Ausserordentliche Versammlung am 30. August 1905 157

Regelmässige Versammlung am 29. September 1935 163

Generalversammlung am 6. Oktober 1905 163

Regelmässige Versammlung am 20. Oktober 1905 173

3. November 1905 173

17. November 1905 173

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Technischer Verem von Chicago, ill.

Regelmi.ssige Versammlung am 30. November 1904 9

" 4. Januar 1905 21

" 11. Januar 1905 21

" 24. Januar 1905 34

" 8. Februar 1905 35

Regelmässige Versammlung am 1. März 1905 50

" 15. März 1905 51

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März 1905 68

Mai 1905 HO

Mai 1905 HO

Juni 1905 HO

Juni 1905 133

27. September 1905 174

10. Oktober. 1905 174

Generalversammlung am 25. Oktober 1905 174

Regelm&essige Versammlung am 8. November 1905 175

Technischer Verein von Newark, N. J.

Versammlung am 21. Januar 1905 67

Ausserordentliche Versammlung am 12. Juli 1905 133

Regelmässige Versammlung am 24. September 1905 157

Regelmässige Versammlung am 14. Oktober 1905 163

Regelmässige Versammlung am 29. Okt. und 11. Nov. 1905 175

Technischer Verein von New York, N. Y,

Regelmässige Versammlung am 1. Dezember 1904 10

5. Januar 1905 22

9. Februar 1905 35

2. März 1905 51

Ausserordentliche Versammlung am 13. Juli 1905 133

Ausserordentliche Versammlung am 21. September 1905 157

General- Versammlung am 14. Oktober 1905 164

Regelmässige Versammlung am 2. November 1905 175

Technischer Verein von Philadeiphiai Pa.

Regelmässige Versammlung am 26. November 1904 10

10. Dezember 1904 H

14. Januar 1905 22

28. Januar 1905 35

11. Februar 1905 36

25. Februar 1905 51

11. März 1905 52

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22. 13. 27. 10.

6. April 1905

4. Mai 1905

25. März 1905

8. April 1905

April 1905

Mai 1905

Mai 1905

Juni 1905

Vierteljährliche Versammlung am 24. Juni 1905 133

Regelmässige Versammlung am 9. September 1905 158

Regelmässige Versammlung am 23. September 1905 164

Jahresversammlung am 7. Oktober 1905 165

Regelmässige Versammlung am 14. Oktober 1905 165

Regelmässige Versammlung am 8. Okt. und 11. Nov. 1935 176

Technischer Verein von Pittsburg, Pa.

Regelmässige Versammlung am 9. November 1904 11

14. Dezember 1904 23

11. Januar 1905 24

25. Januar 1905 37

8. Februar 1905 53

8. März 1905 53

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22. März 1905

12. April 1905

14. Juni 1905

28. Juni 1905

13. September 1905

27. September 1905 166

General- Versammlung am 11. Oktober 1905 166

Regelmässige Versammlung am 25. Oktober 1905 176

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Techniker- Verein von Washington, D. C.

Geschäftliche Versammlung am 7. Dezember 1904 12

Geschäftliche Versammlung am 1. Februar 1905 37

Wissenschaftliche Versammlung am 15. Februar 1905 y?

Regelmässige Versammlung am 1. März 1905 54

(geschäftliche Versammlung am 5. April 19i)5 70

Geschäftliche Versammlung am 17. Mai 1905 92

Geschäftliche Versammlung am 18. Juli 1905 134

Generalversammlung am 4. Oktober 1905 167

Wissenschaftliche Versammlung am 18. Oktober 1905 168

Versammlung am 1. November 1905 177

AU8FLUEGE, UNTERHALTUNGEN Ut4D FESTTAGE.

Abendunterhaltung, T. V. Pittsburg 40

Ausflug nach „College Point", T. V. New York 113

Ausflug des T. V. Brooklyn nach Greenlawn, L. 1 179

Familienfest, T. V. Washington 26

Faschings fest, T. V. Washington 55

18. Geburtstag des T. V. Washington 14

Frühlings fest, T. V. Baltimore 112

Kaffeekränzchen der Damensektion des T. V. New York 92

Konzert, T. V. Philadelphia 113

Schillerfeier, T. V. Pittsburg 93

Schillerfeier, T.-V. Washington 94

10. Stiftungsfest des T. V. Baltimore 178

30. Stiftungsfest, T. V. New York 39

34. Stiftungsfest, T. V. Philadelphia 92

Tanzkränzchen, T. V. New York 71

Technische Ausflüge des T. V. Chicago 144

Unterhaltungs-Abend, T. V. Baltimore 1 14

Weihnachtsfest, T. V. Philadelphia 25

Weihnachts-Kommers, T. V. New York 13

Weihnachtsfest-Kommers, T. V. Baltimore 24

Winterfest, T. V. Pittsburg 25

PERSONALIEN.

Abbe, R. F. 12 Müller, Felix 135

Bartsch, Karl 143 Pohlmann, C. W 170

Egoffstein, C. von 13, 112 Saegmüller, G. X 134

Egloffstem, F. W. von 13 o. f„ * an

Hanffstengel, Geo 56, 115 ,,,"?' ^' ' 7i

Heilbrunn. Alex 159 Waldvogel, Vr 13

Intze, Otto 135 ^piro J. und Sohne 56

Mueser, W 135 Mueser, W 135

VERSCHIEDENES.

Besuch der „Univcrsity of Pennsylvania". T. V. Philadelphia 114

Danksagiingstag in der Familia Härder 182

Letzte Sitzung des Technikeriag-Komitees 169

Maryland-Institut 12, 38

Techn. Ausflug des T. V. Phila. Subway der Phila. R. T. C 180

Technikertag-Xachfeier in Brooklyn 169

Jahresversammlung des D.-A. Techniker-Verbandes.

Einladung zur 21. Jahresversammlung 115

Programm für die 21. Jahresversammlung-. 1 16

Rückblick auf den 21. Technikertag 145

Protokoll der 21. Delcgatcnsitzung des D. A. T. V 151

Jahresbericht des Verbandspräsidenten 155

NEKROLOGE.

Alexa.nder Droegmund 96 Samuel Forter 27

Karl Bartsch 143 Dr. F. G. Fricke 177

Frau H. v. Bayer 177 Johann Gerhard Gosseling 159

Burchard Wilhelm 168 Emil TTeusner 29

Richard Berlin 32 Alfred Orth 72

Dr. Erwin Fischer 97 Richard Rossmässlcr 72

THE TECHNOLOGIST*

MITTEILUNGEN

du DeutBch-Amerikanlschen

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Begründet von W. C. WILLENBUCHER, 1896.

VoL X. JANUAR 1905. Xo. i.

Zur Frage der l^auchbelästigung durch Dampfkessel- (X

Feuerungen.

Vortrag des Herrn H. Eisert^ gehalten im Technischen Verein von Balti- more, Md., am 4. November 1004.

Mit dem fortwährenden Wachsen der Industrie und den dadurch vermehrten Anlaj^en grösserer Feuerungen für ge- werbliche und gemeinnützige Zwecke sind natürlicherweise auch die Klagen über Rauchbelästigung immer zahlreicher geworden.

Ob und in wie weit der Rauch von Feuerungen durch Verunreinigung der Luft oder durch Bildung schmutziger Nebel schädigend auf den Lebensprozess der verschiedenen Organismen einwirkt, ist eine Frage, mit der die Technik als solche nichts zu tun hat und selbstverständlich auch nicht haben kann. Jedenfalls aber steht soviel fest, dass durch ein Uebermass von Rauch nicht nur ganze Städte ein düsteres Aussehen erhalten, sondern auch durch Beschmutzung von Gebäuden, Kunstwerken, Kleidungsstücken etc. nicht selten ein empfindlicher Schaden verursacht wird. Ja, die Rauch- belästigung hat sogar in vielen Fällen zu einer dauernden Entwertung ganzer Strassen-Sektionen für Wohnzwecke ge- führt. Es ist daher nicht zu verwundern, dass schon vielfach versucht worden ist, durch behördliches Einschreiten die Rauchbelästigung einzuschränken.

Trotzdem sich dieses Vorgehen immer nur gegen die Rauchbelästigung von Dampfkessel-Feuerungen richtete, (Haushaltungs-Feuerungen wurden gar nicht berücksichtigt), konnten alle Verbote schon deshalb keinen Erfolg erzielen, weil es gar nicht möglich ist, in einem oder selbst mehreren Gesetzes-Paragraphen den vielgestalteten und weit von ein- ander abweichenden X'erhältnissen, welche für dis rauchfreie Arbeiten einer Feuerung in Betracht kommen, in intelligenter und gerechter Weise Rechnung zu tragen. Da eine strenge Durchführung solcher Erlasse gegen Rauchlielästigungcn ohne eine gerechte Berücksichtigung aller von Fall zu Fall wechseln- den Verhältnisse nur eine schwere Schädigung der Industrie hätte verursachen können, wurden dieselben auch in der Regel bald umgangen, oder doch in ihrer Wirkung so abgeschwächt, dass ein durchgreifender Erfolg nicht mehr möglich war.

2 The Technologist,

Bis zu einem gewissen Grade kann man im Allgemeinen und in einfacher Weise einer Belästigung durch die gasförmi- gen Verbrennungsprodukte einer Feuerung dadurch entgegen- treten, dass man dieselben durch einen genügend hohen Schornstein entweichen lässt. Diese Massregel ist um so mehr zu empfehlen, als ein durch einen hohen Schornstein bedingter kräftiger Zug für die Anlage nur von Vorteil sein kann. Auch der Belästigung durch Flugasche, Funken, Cin- ders etc. lässt sich durch geeignete Massnahmen entgegen treten, welche, den verschiedenen Verhältnissen entsprechend, leicht angewandt werden können und in Wirklichkeit auch angewandt werden.

Ganz andere Verhältnisse treten jedoch ein, sobald in der Feuerung eine unvollkommene Verbrennung stattfindet. Zwar lässt sich auch hier durch Verwendung von rauchfreien oder doch rauchschwach arbeitenden Brennstoflfen, wie Coke und Anthracite, eine gewisse Abhülfe schaffen, aber auch nur da, wo durch den Zwang, solche Brennstoffe verwenden zu müssen, für den Betrieb keine wirtschaftlichen Nachteile er- wachsen. Auch in anderen Fällen dürfen die wirtschaftlichen Rücksichten auf die einzelnen Betriebe bei der Beurteilung der Rauchbelästigungsfrage nicht ausser Acht gelassen wer- den. Trotzdem zuerst von einer Feuerung verlangt wird, und auch verlangt werden nniss, dass sie einen möglichst spar- samen Betrieb gewährt, d. h. einen hohen Wirkungsgrad hat, ist dabei jedoch nicht zu vergessen, dass die Dampferzeu- gungskosten nicht allein vom Wirkungsgrade der Feuerung, sondern ganz wesentlich noch von dem Preis der Kohle und von den Installations- und L'nterhnitungskosten der Anlage abhängen. Dass der Preis der Kohle hier eine grosse Rolle spielt, beweist schon der Umstand, dass, je weiter die Ver- brauchsstelle von den Kohlenbezirken entfernt ist, desto zahl- reicher die weniger stark rauchenden Schornsteine ange- troffen w'erden, da der erhöhte Kohlenpreis das Bestreben erzeugte, Feuerungen mit höherem Wirkungsgrade auszubil- den und auch anzulegen. Wie viel grösser aber noch der Einfluss der Anlagekosten einer Feuerung ist. geht daraus hervor, dass in Gegenden mit billiger Kohle eine Feuerung mit geringem Wirkungsgrade, d. h. in billiger Anlage, immer noch wirtschaftlich vorteilhafter sein kann, als eine solche mit höherem Wirkungsgrade, w^elche zwar eine bessere Aus- nutzung der Kohle gestattet, bei der aber, infolge der höheren Anlagekosten, auch höhere Beträge für V'erzinsung und Ab- schreibung in Rechnung gestellt werden müssen.

Die bisherigen, im Allgemeinen jedoch negativ^en Resul- tate des Kampfes gegen die Rauchbelästigung dürfen nun aber nicht so aufgefasst werden, als ob nun allen denjenigen Schornsteinen, welche durch die ihnen entweichenden Ver- brennungs-Produkte die Nachbarschaft stark belästigen, er- laubt sein sollte, dies in aller Zukunft weiter zu tun. Im Ge-

Zur Frage der Ratichbelästigung, 3

genteil, unparteiische Beobachtung und praktische Erfahrung haben vielmehr gezeigt, dass unter bestimmten Voraussetz- ungen jede brauchbare Dampflcessel-Feuerung rauchschwach, d. h. so betrieben werden kann, dass eine erhebliche Belästi- gung der Nachbarschaft durch starken Rauch etc. nicht statt- findet. Die Voraussetzungen, unter welchen dieses Resultat erreicht werden kann, sind hauptsächlich :

1. Die Feuerung muss der Art des zur Verwendung kommenden Brennmaterials und den Betriebsverhältnissen entsprechen, oder es muss ein Brennmaterial gebraucht wer- den, welches unter den gegebenen Verhältnissen nicht erheb- lich belästigende Verbren nungs-Produkte liefert z. B. Coke und Anthracite.

2. Die auf der Rostflächeneinheit verheizte Brennstolf- menge darf einen gewissen Betrag nicht überschreiten und auch nicht zu stark schwanken.

3. Der Zug muss ausreichend sein.

4. Der Heizer muss die Feuerung aufmerksam und ge- schickt bedienen.

5. Die Schornsteinmündung muss genügend hoch liegen.

Aus diesen Gründen ist leicht ersichtlich, dass die Fest- stellung einer Rauchbelästigung, und zutreffenden Falles deren Ursache, sowie die Mittel zur Abhülfe, nur von Fall zu Fall und von Sachverständigen erfolgen kann, und dass be- hördliche Vorschriften zur Verhütung der Rauchbelästigung nur unter unmittelbarer Mitwirkung von Sachverständigen in dem obigen Sinne zum Ziele führen können.

Auch Vorschriften zur Einrichtung von rauchverzehren- den Feuerungen erreichen, selbst bei strenger Durchführung, den angestrebten Zweck nicht, wenn die Feuerungen über- mässig angestrengt oder unregelmässig und ungeschickt be- dient werden.

Soll nun die Rauchbelästigung nach Möglichkeit ver- hütet werden, so wird man vor allen Dingen aufhören müssen, Feuerungen übermässig zu forcieren, d. h. wo unter normalen Betriebsverhältnissen stündlich 15 Pfund Kohlen auf dem Quadratfuss Rostfläche rauchschwach verbrannt werden, zu verlangen, dass 25 Pfund und mehr verbrannt werden. In dieser Beziehung wird überhaupt nicht selten ein grosser Missbrauch getrieben, und noch dazu aus missverstandenen Sparsamkeitsrücksichten. Wie oft kommt es nicht vor, dass bei einem vergrösserten Betriebe die vorhandene Dampfkes- selanlage forciert wird, d. h. so viel Wärme dem Wasser zu- geführt wird, als man durch übermässige Beschickung der Feuerung bei möglich verstärktem Zuge überhaupt auf dem Roste zu erzeugen im Stande ist. Dass hiermit eine bedeu- tende Raucherzeugung und gleichzeitige Brennmaterial- Ver- schwendung verknüpft ist, liegt auf der Hand.

Man wird deshalb bei Neuanlagen und bei Abänderung bestehender Feuerungen die Rostfläche dem grössten Wärme-

4 The Technologist.

bedarf entsprechend zu bemessen und gleichzeitig so einzu- richten haben, dass bei starken, jedoch nicht plötzlich ein- tretenden Schwankungen des Betriebes im wirtschaftlichen Sinne, die Grösse der beanspruchten Rostfläche geändert wer- den kann. Bei kleineren Einzelanlagen kann dies durch Ver- schiebung der Feuerbrücke geschehen, falls dies ausführbar ist, oder auch in anderer Weise, je nach der Art der Feuerung. Bei grossen Anlagen jedoch am Besten dadurch, dass die Ge- samtanlage in einer den Verhältnissen entsprechenden Anzahl selbständiger Abteilungen ausgeführt wird.

Man wird sich aber auch daran gewöhnen müssen, bei grosser und plötzHcher Veränderlichkeit des Dampfver- brauches den erforderlichen Wärmespeichcr durch Anordnung ausreichender Wasserräume im Kessel zu schaffen, und nicht zu verlangen, dass die Wärmeentwickelung, d. h. die Verbren- nung in der Feuerung sich in jedem kleinen Zeiträume der Veränderlichkeit des Wärmebedarfs, d. h. des Dampfver- brauchs im Betriebe anbequemen soll.

Man wird aber auch ferner aufhören müssen, jeden be- liebigen Tagelöhner zum Heizer zu verwenden, sondern nur solche Leute zu Heizern nehmen, welche dazu angelernt sind, d. h. Leute, die nicht nur das notwendige Verständnis und die erforderliche Geschicklichkeit, sondern auch Gewissenhaftig- keit, Zuverlässigkeit und Ausdauer besitzen. Dass man sol- chen Leuten auch den entsprechenden Lohn zu geben hat, liegt auf der Hand. Hiervon darf man sich auch dann nicht abhalten lassen, wenn der Heizer bei kleineren Anlagen nicht genügend beschäftigt erscheint ; denn nirgends würde die Maxime einen unzureichend beschäftigten ^lann auch unzu- reichend zu belohnen, verfehlter sein, als in diesem Falle. Auch der so beliebte Ausweg, einem Heizer Nebenarbeiten aufzutragen, welche diesen auf mehr oder minder lange Zeit aus dem Kesselräume fern halten, oder solche im Kesselhause verrichten lassen, die nicht jeder Zeit unterbrochen oder bei- seite gelegt w^erden können, ist als durchaus verfehlt anzu- sehen. Es muss eben Alles vermieden werden, wxlches dem Heizer Anlass gibt, die Brennstoflfschicht in unzulässiger Weise niederbrennen zu lassen und dann durch Aufgel)en ver- hälnismässig grosser Mengen Brennstoff auf einmal die Rauch- bildung herbeizuführen.

Man wird aber auch von Denen, welche die Heizer zu überwachen haben, verlangen müssen, dass sie selbst das Hei- zen verstehen, wenn nötig, selbst die Schaufel und Schüreisen in die Hand nehmen und ordentlich handhaben können. Lei- der wird dieser Forderung zum grossen Teile nicht genügend entsprochen ; dies gilt nicht nur von einem grossen Teile von Privat- und Korporations - Anlagen, sondern auch von den vielen staatlichen und städtischen Anlagen. Wie viele von diesen Vorgesetzten gibt es wohl, die eine richtige Vorstellung davon haben, was es heisst, andauernd vom Mor-

Zur Frage der Rauchhclästigung. 5

gen bis zum Abend, oder vom Abend bis zum Morgen stark backende oder stark schlackende Kohle zu verfeuern, welche Anstrengungen es kostet, die Rauchgase mit einem Kohlen- säuregehalt von nicht unter 15 Prozent zu entlassen, u. s. w. Ein tüchtiger Vorgesetzter wird auch dafür Sorge tragen, dass die Feuerungs-Einrichtung die erforderliche Vollkommenheit besitzt, und dass der Heizer den Erfolg seiner Tätigkeit auch beobachten kann. Er wird auch einen tüchtigen und brauch- baren Heizer zu schätzen wissen und demgemäss auch ge- neigt sein, darauf hinzuwirken, ihn ordentlich zu bezahlen.

Wenn hier Eingangs ausgesprochen worden ist, dass mit jeder brauchbaren Feuerung rauchschwach gearbeitet werden kann, so soll damit durchaus nicht gesagt sein, dass die Feuer- ungs-Einrichtung gleichgültig sei. Die Feuerung ist für den Heizer das Werkzeug, mit dem er arbeitet, d. h. mit welchem er aus dem Brennmaterial die Wärme frei macht ; je vollkom- mener das Werkzeug ist, um so vollkommenere Arbeit wird demnach auch der Heizer zu liefern imstande sein ; je unvoll- kommener das Werkzeug ist, um so grössere Geschicklichkeit und unter Umständen auch um so grössere Anstrengung wird Seitens des Heizers erforderlich sein, um seine Aufgabe be- friedigend zu lösen. In dieser Beziehung kann ein vorzügli- cher Heizer mit einem vorzüglichen Handwerker verglichen werden, welcher auch mit weniger vollkommenen Werkzeugen noch etwas Befriedigendes zu leisten vermag.

Der Durchschnittsheizer, wie er aus den zur Verfügung stehenden Arbeiterkreisen herangebildet werden kann, bedarf aber einer guten Feuerung, um befriedigende Resultate zu er- reichen. Je brauchbarer demnach die Feuerung, d. h. das Werkzeug ist, welches der Ingenieur für den Heizer herstellt, um so sicherer wird man von diesem die geforderte Leistung erwarten dürfen. Dass eine gute Feuerungs-Einrichtung, wie schon früher erwähnt, auch wirtschaftlich vollkommener ar- beitet, d. h., dass sie ermöglicht, einen grösseren Teil der im Brennstoffe aufgespeicherten Wärme in das Wasser der Dampfkessel überzuführen, weil von grosser Bedeutung, braucht wohl nicht noch einmal ausdrücklich hervorgehoben zu werden.

In Verbindung hiermit muss noch erwähnt werden, dass durch rechtzeitiges und gründliches Reinigen der Rauchkanäle, sowie des Schornsteins von Russ manche Belästigung ver- mieden werden kann, namentlich wenn dieses Reinigen mit abgedeckter Schornsteinmündung vorgenommen wird.

Die Tatsache, dass es gegenwärtig eine Anzahl von Dampfkessel-Feuerungen gibt, welche so betrieben werden können, dass durch die aus dem Schornstein entweichenden Verbrennungs-Produkte Belästigungen der Nachbarschaft oder gar Gesundheitsschädigungen des Publikums ausge- schlossen sind, lässt durchaus noch nicht den Schluss zu, dass die Behörden veranlasst werden sollten, bestimmte Feuerungs-

6 The Technologist,

Einrichtungen für alle solche Anlagen vorzuschreiben, deren Schornsteine in einer ein solches Mass überschreitenden Weise rauchen. Dazu sind die bisher bekannten Einrich- tungen, zum Teil neueren und selbst allerneuesten Datums, keineswegs so vielseitig erprobt und bewährt, dass man mit gesichertem Erfolge ihre allgemeine Verwendung anordnen konnte. Selbst wenn dieses der Fall wäre, müsste die Er- wägung, dass durch die zwangsweise Einführung einer oder selbst einiger solcher Feuerungen die erfinderische Tätigkeit auf diesem Gebiete bedeutend gehindert würde, ein solches Vorgehen als unhaltbar erscheinen lassen. Aber alle diese Schwierigkeiten können und dürften nicht abhalten, die Frage der Rauchbelästigung scharf zu beleuchten, sowie klarzustel- len, dass man nicht erst auf die Erfindung einer Dampfkessel- feuerung zu warten braucht, um dieser Belästigung da, wo sie hauptsächlich im bedeutenden Masse vorhanden ist, mit mehr Erfolg entgegen zu wirken.

Wie es aber nun notwendig wird, gegen eine bestehende Belästigung durch Rauch Seitens der Behörden vorzugehen, so kann dies nur unter Mitwirkung von Sachverständigen mit grosser Vorsicht, gebotenen Falles auch mit Schonung erfol- gen, um nicht durch Störung des gewerblichen Betriebes grosse wirtschaftliche Nachteile herbeizuführen. Es wird deshalb in jedem einzelnen Falle zu entscheiden sein, ob die Belästi- gung durch den Rauch eine derartige ist, dass dem betreffen- den Betriebsinhaber solche Opfer zugemutet werden dürfen.

Man wird aber auch ferner die Ansprüche auf eine Rauch- verminderung den örtlichen Verhältnissen entsprechend zu bemessen haben. Dass z. B. Städte mit starker Industrie sich etwas mehr Belästigung werden gefallen lassen müssen, als andere mit weniger oder keiner Industrie, bedarf wohl weiter keiner Begründung. Man kann dies bedauern, aber ebenso wenig ändern, als man imstande ist, die Berufskrankheiten aus der Welt zu schaffen. Hier könnte vielleicht v(mi interes- sierter Seite noch hinzugefügt werden, dass in Industrie- gegenden die Bevölkerung von dieser Industrie lebt und aus ihr Nutzen zieht, also auch gewisse, schwer vernieidl)are Be- lästigungen leichter mit in den Kauf nimmt. Selbst mitten in Städten sollte man sich mit der Erzielung eines etwa mit rauchschwach zu bezeichnenden Zustandes begnügen. Diese V orsichtige Beschränkung dürfte schon deshalb unabweisbar sein, weil die Erfahrung gelehrt hat. dass in Bezug auf vor- teilhafte Ausnutzung des Brennstoffes, die „rauchschwache" Feuerung der ,, rauchfreien" durchaus überlegen ist, so dass es also vom wirtschaftlichen Standpunkte aus entschieden nicht empfohlen werden kann, den sogenannten „rauchfreien** Zustand zu erstreben.

Zum Schlüsse mag nochmals wiederholt werden, dass die besten Einrichtungen unwirksam bleiben, wenn sie nicht dauernd gut gehandhabt und überwacht werden. Deshalb ist

Zur Frage der Rauchbelästigiing. 7

vor allen Dingen auf die Ausbildung und Verwendung von tüchtigen Heizern Wert zu legen. Eine spezielle Aufsichts- behörde könnte vielleicht dazu berufen werden, darauf zu sehen, dass die Heizer nicht nur durch Geschicklichkeit ihrer schwierigen Aufgabe gewachsen sind, sondern auch durch ihre Charaktereigenschaften Gewähr dafür bieten, dass sie sich ih- rer grossen V'erantwortung dauernd bewusst bleiben. Eine solche Behörde, die nicht notwendigerweise städtisch oder staatlich zu sein braucht, könnte durch ein gemeinsames Han- deln von Dampfkesselbesitzern gebildet werden. Wenn ein solches gemeinsames Handeln in V^ereinsform geschieht, kann die so gebildete Aufsichtsbehörde auch die Aufgabe überneh- men, die Feuerungen der Vereinsmitglieder zu überwachen. Ein solches Vorgehen würde dann von selbst dazu führen, Lehrheizer anzustellen, deren Aufgabe es wäre, die Heizer von Vereinsmitgliedern vor den Feuerungen, welche von ihnen zu bedienen sind, auf etwaige Fehler in der Bedienung hinzu- weisen und durch eigene Tätigkeit zu zeigen, was besser und wie es besser zu machen ist, inid zwar so lange, bis durch Vor- machen und Nachtun der Lernende in der Behandlung der von ihm zu bedienenden Feuerung ausreichend sicher geworden ist.

Ein solcher Lehrheizer, der seiner Aufgabe gerecht wird, eignet sich dann auch ganz vortrefflich dazu, festzustellen, ob bei einer stark rauchenden Feuerung es möglich ist, unter den gegebenen Verhältnissen mit Rauchverminderung zu ar- beiten, und zutreffenden Falles, in welchem Masse. Bei einer Bedienung durch den Lehrheizer lässt sich ferner auf dem Wege des Versuches auch ermitteln, in wie weit der gewöhn- liche Heizer für die Raucherzeugung verantwortlich ist, so- wie die Menge Brennstoff, mit der ein Quadratfuss Rostfläche in der Stunde beansprucht werden kann, wenn die Feuerung den Brennstoff „rauchschwach** verbrennen soll. Damit ist aber alsdann dem Sachverständigen der zuständigen Aufsichts- behörde eine Grundlage und Handhabe gegeben für Das, was weiter zu geschehen hat.

Wenngleich ein solches gemeinsames Vorgehen der Dampfkesselbesitzer unter den hier zu Lande herrschenden Verhältnissen jetzt vielleicht noch in w-eiter Ferne liegt, so werden "die wirtschaftlichen Interessen, die dabei zur Geltung kommen, es doch früher oder später erzwingen.

Um nun im Kampfe gegen die Rauchbelästigung inner- halb der Geschäftsteile einer Stadt wenigstens einen erfolg- reichen 'Schritt vorwärts zu tun, sollte man verlangen, dass die Feuerungen in staatlichen und städtischen Gebäuden, welche hinsichtlich des Rauchens zu den ärgsten Sündern zählen, so eingerichtet und bedient werden, dass sie für an- dere öffentliche Gebäude als Muster gelten könnten. Wenn die gemachten Erfahrungen dann behördlicherseits in richtiger Form veröffentlicht werden, so ist wohl kaum ein Zweifel übrig, dass daraufhin, unter dem Drucke der öffentlichen Mei- nung, die anderen Sünder nach und nach auch bekehrt werden.

8 71ie Technologist,

Vororts- Protokoll.

Vorort: T. V. New York. Vororts-Vomands-Sitzung am 8. Dez. 1904.

Anwesend sind die Herrn Lücke D'Aix, von Bergen; R. Lindenthal, F. Mueller, Joachimson, Kaelble, Muescr, Schaefcr und Flocke.

Den Vorsitz führt Herr Fritz Lücke D'Aix. Vize- Präsident.

Die Protokolle der ersten und zweiten Vorortsvorstandssitzung wer- den angenommen wie verlesen.

Ein Antrag, dass das Taschenbuch der Verbandsstatuten und Mitglie- derlisten für die korr. Sekretäre und die Schatzmeister der einzelnen Ver- eine, in Leder gebunden und mit Schreibpapier durchschossen, hergestellt werden soll, wird unterstützt und angenommen. Ein Zuschuss von $5.00 aus der Verbandskasse wird genehmigt.

Der Schatzmeister teilt mit, dass die T. V. Baltimore, Chicago, Pitts- burg und Philadelphia die erste Verbands-Umlage eingesandt haben.

Folgende Rechnungen werden angewiesen:

Wm. Wieser, Drucksachen $325

Technical Press, Technologist, No. 13, Vol. IX 61.95

$65.20 Darauf Vertagung. F. J. Flocke, prot. Sekretär.

Vereins-Protokolle.

T. V. Baltimore, Md. Geschäftliche Versammlung am 3. Dez. 1904.

Anwesend: ii Mitglieder und 4 Gäste.

Den Vorsitz führte der Präsident, Herr J. Maiberg.

An Korrespondenzen gingen ein : Vom Deutschen Klub und Tech- nischen Verein Philadelphia: Die Todesanzeige des Herrn Franz Ehrlich. Die Versammlung erhebt sich zu Ehren des Abgeschiedenen von den Sitzen. Ferner vom Technischen Verein Philadelphia : Einladung zur regel- mässigen Versammlung und zum Vortrage des Herrn M. Weiss über „Stahlerzeugung." Vom Technischen Verein New York: Einladung zur regelmässigen Versammlung, sowie zur Weihnachtskneipe. Mitteilung der Ueberschreibung unseres früheren Mitgliedes Herr W. Priesing nach dem Technischen Verein New York. Vom Technischen Verein Chicago: Ein- ladung zur regelmässigen Versammlung und zum Vortrage des Herrn F. Bielefeld über „Geschichte der Uhrmacherei.*

L^nser Mitglied Herr Otto Kubitz reicht seine Resignation ein, die genehmigt wird.

Wissenschaftliche Versammlung am 17. Dez. 1904.

Anwesend : 14 Mitglieder, 4 Gäste.

An Briefen liefen ein: Vom Technischen Verein Pittsburg: Ein- ladung zur regelmässigen Versammlung. Vom Technischen Verein Chi- cago: Einladung zur Weihnachtskneipe.

Es wurde beschlossen am 7. Januar im Vereinslokal einen Kommers mit Damen abzuhalten. Zu Komiteemitgliedern wurden ernannt die Herrn Th. Zwermann, A. Löser, F. Brumshagen, H. Krekel und J. M. Didusch jr.

Sodann wurde Herrn Th. Zwermann das Wort erteilt, der sehr inter- ressante Mitteilungen machte über das Wirken und die Ausdehnung der Deutschen Reichsdruckerci in Berlin. Dem Redner wurde der Dank des Vereins zu Teil.

Hierauf Schluss des geschäftlichen Teiles; eine fidele Kneipe hielt die Anwesenden noch lange Zeit zusammen.

Theo. Heuss, prot. Sekretär.

yeremsprotokolle. 9

T. V. Brooklyn, N. Y. Regelmässige Versammlung am 19. Noy. 1904.

V^orsitzender : Herr F. W. von EgloflFstein, Präsident.

Korrespondenzen: Eine Karte von Archangel (Russland), in welcher der Ingenieur Ulrich Taiibenheim um ein Exemplar der Statuten ersucht. Der Sekretär wird beauftragt genanntem Herrn sämtliche Informationen zukommen zu lassen.

Der Technische Verein Philadelphia teilt das Ableben des Herrn Gustav Roeder mit. Die Versammelten erheben sich von ihren Sitzen und trinken ein stilles Glas auf den verblichenen Kollegen. Der Sekretär wird beauftragt dem T. V. Philadelphia das tiefste Beileid das Vereines anläss- lich dieses Todesfalles auszudrücken. Vom T. V. Philadelphia liegt eine Einladung zur regelmässigen Versammlung und zum> Vortrag am 12. November vor. Karte von T. V. Chicago: Einladung zur regelmässigen Versammlung und zu einem Vortrag am 16, November. Karte vom T. V. Baltimore: Einladung zur wissenschaftlichen Versammlung am 19. No- vember. Einladung zur wissenschaftlichen Versammlung des T.-V. Wash- ington am 16. November, sowie eine Einladung dieses Vereines zu seinem i8ten Stiftungsfest am 23. November. Der Sekretär wird beauftragt, an diesem Tag ein Glückwunsch-Telegramm dorthin zu senden.

Zur Aufnahme in den Verein melden sich die Herren C. E. Scholing und George Reuter. Der Präsident heisst sie im Namen des Vereines aufs herzlichste in unserem Kreise willkommen. Am Schlüsse gedenkt der Präsident des Vaters unseres Vereines, des Herrn E. L. Heusner, der leider in seiner Gesundheit immer noch nicht ganz hergestellt ist. Er fordert die Anwesenden auf, mit ihm einen Salamander auf das Wohl des Herrn Heuser zu reiben.

Antrag auf Schluss der Versammlung wird angenommen.

Regelmässige Versammlung am 3. Dez. 1904.

Vorsitzender : Herr F. W. von EglofFstein, Präsident.

Das Protokoll der letzten Versammlung wird verlesen.

Korrespondenzen : Einladung des T. V. Chicago zur Versammlung am 30. November. Der T. V. New York lädt zur Versammlung am i. Dezember ein. Der Präsident macht dem Verein die erfreuliche Mitteil- ung, dass Herr E. L. Heusner nach langer Krankheit genesen aus dem Hospital entlassen worden ist. Diese Nachricht wird mit grossem Beifall aufgenommen. Nun hält Herr Dr. med. Schalk seinen angekündigten Vortrag :

Theoretisches über körperliches Sehen und plasto- graphische Bilder.

Die Versammlung zollte den überaus interessanten Auseinandersetz- ungen des Vortragenden ihren wärmsten Beifall. Der Präsident sprach dem Herrn Vortragenden im Namen des Vereines seinen besten Dank aus. Nach längerer Diskussion wurde der Antrag auf Schluss der Versammlung angenommen. Wilhelm Kuckro, Sekretär.

T. V. ChicaS^O, III. Regelmässige Versammlung am 30. Nov. 1904.

Vorsitz : O. Herwig, dann H. Vogel.

Herr F. Mohr, 240 E. Ohio St., wird als Mitglied aufgenommen.

Herr H. Haulick tritt vom New Yorker Verein zum Chicagoer Verein über. Herr Oskar Herwig legt sein Amt als Präsident nieder. Herr Otto F. Schoepflich legt sein Amt als Schatzmeister nieder. Beide Herren beab- sichtigen nach Europa zu reisen. Es wird ihnen den Dank des Vereins ausgesproohen. da sie wesentlich zu seinem Aufblühen beigetragen haben. Neuwahlen für die beiden Aemter sollen im Januar nächsten Jahres statt- finden. Danach hielt Herr Franz Bielefeld einen Vortrag über:

Die Geschichte der Uhrmacherei.

Die seit vorgeschichtlicher Zeit bekannten Sand-, Sonnen- und Wasser- uhren hielten sich bis in's frühe Mittelalter, dann kamen Uhren mit Spiral-

lo The Technologist.

federn, nachher Penduluhren auf. Taschenuhren unterscheiden sich hauptsächhch durch die Anordnung der Unruhe und Hemmung. Die wichtigsten Anordnungen sind schon vor hundert Jahren erfunden worden. Ein Fortscliritt ist nur bezüglich der Herstellungsmethoden zu verzeichnen. In der Diskussion kamen noch Jahresuhren, elektrische Uhren, Rubin- bohrung und anderes zur Sprache. f. Lubbcrger, Sekretär.

T. V. New York, N. Y. Regelmasaige Versammlung am i. Dez. 1904.

Anwesend sind ungefähr 50 Mitglieder und Gäste.

Der Präsident des Vereins, Herr J. E. Aue, eröffnet die Versammlung.

Das Protokoll der ersten regelmässigen Versammlung am 3. November wird angenommen wie verlesen.

Korrespondenzen : T. V. Baltimore, Brooklyn, Chicago, Philadelphia, Einladungen zu Vorträgen, Versammlungen, Resultate der Beamtenwahlen etc. Vom Verein Philadelphia die traurige Nachricht, dass zwei seiner Mitglieder gestorben sind, die Herren Gustav H. Röder und Franz Ehrlich. Die Anwesenden ehren das Andenken an die Verstorbenen durch Erheben von den Sitzen.

T. V.